Hier befindet sich eine der beiden niederschlesischen Friedenskirchen, die in Folge des Westfälischen Friedens von der evangelischen Minderheit erbaut wurde (1648). Damals gestattete der Habsburger Kaiser der protestantischen Minderheit den Bau von Kirchen, allerdings unter strengen Auflagen. So durften sie nur mit Stroh, Lehm und Holz gebaut werden. Von außen ganz schlicht, enthüllt sie im Innern ihre barocke Pracht. 6000 Menschen finden auf vier Emporen Platz. 200 Gemälde an den Emporen zeigen Szenen aus dem Alten und Neuen Testament. Die Kirche gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO.
Ein Spaziergang durch die Altstadt mit ihren restaurierten Renaissance und Barockfassaden, dem Neptunbrunnen und der gotischen Pfarrkirche der hl. Stanislaus und Wenzel darf nicht fehlen.